Ordnung halten mit dem Dymo LabelWriter

Posted on 30. Dez 2007 by Melanie Langenhan in Hardware, Top Tools

Seit dreieinhalb Jahren benutze ich einen Dymo LabelWriter für alle Beschriftungen, die ich mir nur vorstellen kann:

  • Ordner
  • Kabel (Ladekabel, USB-Kabel, Netzwerk usw)
  • Classeimappen
  • Adressaufkleber (mit Stampit)
  • Ex Libris
  • Beschriftungen an Gegenständen
  • Anlagenbeschriftung (für Schriftsätze; Juristen wissen, was gemeint ist)
  • Akten (in der Kanzlei)
  • Inhaltsverzeichnisse

Mein erster Dymo LabelWriter 320 war leider nicht mit Windows Vista kompatibel, so dass ich mich nach über drei Jahren von ihm trennen musste. Er hat aber ein gutes neues Heim gefunden und ich kann ihm ins Zeugnis schreiben, dass er mich nie, nie, nie im Stich ließ. Sein Nachfolger ist das Modell LW 400, das noch etwas schneller druckt, die Etiketten automatisch einzieht und beim Wechseln auswirft und noch futuristischer als der LW 320 aussieht.

Der Preisverfall in den vergangenen Jahren hat dafür gesorgt, dass ein neuer LW 400 über Profiseller bei Ebay bereits unter 100 EUR erhältlich ist; und das mit drei Jahren Herstellergarantie!

Mein Zubehör zum LW 400: einige zusätzliche Spulen für Etiketten, die ich häufig benutze, und ausreichende Rollen eben dieser Etiketten. Am meisten benötige ich die Größen 99012 (Kabel- und Gadgetbeschriftung), 99017 (Classei- und Aktenmappen), 99014 (Adressen mit Stampit) und 99019 (breite Ordner). Zum Einstieg in die Etikettenwelt gibt es praktische Sets mit verschiedenen Originalrollen und einer Ersatzspule für etwa 50 EUR, damit kommt man schon eine Weile hin. Tinte benötigt der LabelWriter nicht.

Das Bedrucken der Etiketten erfolgt über die mitgelieferte Dymo LabelWriter Software sowie Schnittstellen von Programmen anderer Hersteller (Carma, Microsoft Office, Stampit usw.). Der “Labeldesigner” – leicht zu bedienen und zu erlernen – und eine reichhaltige Auswahl an Vorlagen ermöglichen schnelle Ergebnisse, Seriendruck, fortlaufenden Nummerierungen und vieles mehr. Angeschlossen wird der LabelWriter über ein USB-Kabel.

Gerade die Schnelligkeit, mit der sich Beschriftungen erstellen lassen, ist ein großes Plus für den Drucker. Denn die beste Ordnungsabsicht wird nicht funktionieren, wenn die benötigten Handgriffe zu aufwändig sind. Wenn Sie mit Etikettenbögen und einem normalen Drucker hantieren mussten, um beispielsweise Ordner oder Adress-Etiketten zu bedrucken, wissen Sie, wie frustrierend und abschreckend die Handhabung ist.

Richtig glücklich war ich schließlich, dass ich mit meiner Neuanschaffung auch eine Händlerin (Sabine Neuse alias ariexx) fand, die nicht nur richtig gute Preise und einwandfreie Ware anbietet, sondern auch noch innerhalb von 24 Stunden ausliefert.

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